Sunday, September 13, 2015
Toy Soldiers: War Chest – Tipps für den guten Start ins Spiel
Seit Jahren begibt sich Signal Studios mit seiner Toy Soldiers Spielserie an die Front der Spielzeugschlachten. Nachdem die ersten beiden Spiele nur für die Xbox 360 erhältlich waren, können sich nun mehr Spieler ins Kampfgetümmel stürzen, denn das von Ubisoft herausgebrachte Toy Soldiers: War Chest gibt es für mehrere Plattformen.
Am Spielsystem hat sich nicht viel geändert:: Ihre Aufgabe besteht darin, einfallende Spielzeug-Feinde zurückzuschlagen, indem Sie an bestimmten Stellen Verteidigungsanlagen errichten und sich gelegentlich selbst in den Kampf stürzen, um die Gegner niederzumähen; Sie können nämlich an jede offene Position hüpfen. So ist für eine einzigartige Perspektive gesorgt und Sie sind ins Geschehen unmittelbar eingebunden, was bedeutet, dass Sie der Schlüssel für den Sieg sein könnten.
Hier sind einige Tipps, die Ihnen helfen werden, erfolgreich ins Spiel zu starten.
Platzierung der Verteidigungsanlagen
Während Sie sich auf die kommenden Wellen von Feinden vorbereiten, werden Sie mehrere Stellen sehen, an denen Sie Verteidigungseinrichtungen positionieren können, darunter Geschütztürme, Kanonen und einiges mehr. Sie sollten diese Verteidigungswaffen an Schlüsselstellen auf der Karte aufstellen, etwa dort, wie die Feinde auf der Karte auftauchen (dort sollte es ein bis zwei offene Stellen geben), oder näher bei Ihrer Basis, als „letzte Verteidigungslinie“. Achten Sie dabei aber unbedingt auf die richtige Balance, denn wenn Sie sich zu sehr auf eine Stelle konzentrieren und Soldaten nach und nach Ihre Verteidigung überwinden, können Sie ansonsten vielleicht nicht mehr verhindern, dass die Feinde in Ihre Basis eindringen.
Geschütztürme sind sehr effektiv gegen Bodentruppen, doch schwerere Geschütze sind erforderlich, um größere Feinde zu eliminieren, darunter Fahrzeuge, die einiges einstecken und währenddessen selbst schießen können. Beginnen Sie klein und stellen Sie ein paar Geschütztürme auf, doch platzieren Sie, sobald Sie können, auch einige Kanonen an günstigen Stellen, um die Feinde rechtzeitig zu stoppen. So verfügen Sie über ausreichend Feuerkraft und sind auf große wie kleine Feinde gut vorbereitet.
Stellen Sie sicher, dass Sie mit Ihren Geschütztürmen und Kanonen so viel Gelände abdecken wie irgend möglich. Die Feinde tauchen immer wieder aus verschiedenen Richtungen auf (gelegentlich aus mehreren zugleich), was bedeutet, dass, wenn Sie zu viele Waffen an einer Stelle des Schlachtfeldes versammelt haben, andere Stellen nahezu ungeschützt sind. Bewegen Sie verschiedene Verteidigungseinrichtungen herum, falls dies nötig wird, um das gesamte Schlachtfeld beschießen zu können.
Scheuen sie außerdem nicht davor zurück, sich selbst die Hände schmutzig zu machen, und springen Sie in einen Geschützturm oder eine Kanone, wann immer Ihnen danach ist oder es notwendig erscheint. Das Spiel ist in dieser Beziehung sehr interaktiv und ermöglicht Ihnen, gezielt auf bestimmte Soldaten zu schießen, anstatt der AI den ganzen Spaß zu überlassen. Wenn Sie selbst in den Kampf eingreifen, können Sie nicht mehr den Überblick über das gesamte Schlachtfeld behalten, aber wenn es an einer Stelle auf der Karte besonders brenzlig wird, ist dies die beste Methode, die Feinde zu erledigen und die Niederlage abzulenken. Danach können Sie sich wieder der Errichtung von Verteidigungsanlagen rund um Ihre Basis und an anderen Schlüsselstellen widmen.
Vergessen Sie nicht auf Upgrades
Ein wirklich cooles Feature von Toy Soldiers: War Chest ist, dass Sie mit dem Geld, das Sie von getöteten Feinden erhalten, jederzeit Upgrades erwerben können. Das hilft ihnen, Ihre Verteidigungseinrichtungen immer in gutem Zustand zu erhalten, da Sie sie dank der Upgrades nicht zur Gänze ersetzen müssen – und Geschütztürme oder Kanonen zu ersetzen, nimmt einige Zeit in Anspruch, was der Feind ausnützen könnte, um anzugreifen, während eine Stelle des Schlachtfeldes nicht bewacht/verteidigt wird.
Wählen Sie einfach den Geschützturm, die Kanone oder Station aus, die Sie verbessern möchten, und wählen Sie dann das gewünschte Upgrade aus dem Menü aus. Manche Upgrades dauern ein wenig, aber die Waffe/Verteidigungseinrichtung bleibt funktionsfähig, während das Upgrade vorgenommen wird. Sobald es abgeschlossen ist, werden Sie einen Unterschied bemerken, sei es eine erhöhte Feuerrate oder stärkere Panzerung, um gegen größere Feinde länger bestehen zu können.
Vergessen Sie nicht, dass Upgrades ebenso wichtig sind wie Verteidigungseinrichtungen überall auf der Karte. Wenn diese zerstört werden, stehen Sie schutzlos da – deshalb sollten Sie überall das Beste aufstellen, um die Feind möglichst schnell erledigen zu können.
Beschränken Sie sich nicht auf eine Armee
Toy Soldiers: War Chest bietet vier verschiedene Fraktionen zur Auswahl – die militärische Kaiser Klasse, die Starbright Fraktion, die eher wie Mädchenspielzeug aussieht, die Fantasy-lastige Dark Side und die Sci-Fi-Fraktion Phantom. Jede bietet etwas Einzigartiges, seien es Spezialwaffen, Luft- oder Landfahrzeuge oder bestimmte Strategien bei der Platzierung von Gegenständen.
Welche Armee ist die richtige für Sie? Traditionelle Spieler werden wahrscheinlich die Kaiser Klasse wählen, da diese die bekannteste der Toy Soldiers Serie ist. Es lohnt sich jedoch, auch die anderen auszuprobieren, da mit ihnen einige sehr interessante Taktiken möglich sind. Die Starbright Fraktion zum Beispiel wartet mit stärkeren, schrotflintenartigen Waffen für die Soldaten auf, während Luftfahrzeuge/Flugzeuge einiges an Feuerkraft mitbringen. Aber Dark Side und Phantom sind auch nicht ohne, sondern ziemlich stark.
Wenn Sie die Hall of Fame Edition des Spiels erwerben (sie kostet $15 mehr), erhalten Sie Zugriff auf vier weitere Armeen: G.I. Joe, Masters of the Universe, Cobra und Assassin's Creed Brotherhood stehen dann zusätzlich zur Verfügung. Jede dieser Armeen verfügt über originelle Möglichkeiten. So kann zum Beispiel He-Man fliegende Orkos und seine Kampfkatze (battle cat) herbeirufen, um sich einen Vorteil zu verschaffen, während die Creed Soldaten lautlos und mutig zuschlagen und selbst die größten Generäle in Angst und Schrecken versetzen.
Um die Armee, die Ihnen am meisten zusagt, zu finden, müssen Sie einfach ein wenig experimentieren. Probieren Sie alle Klassen aus, um herauszufinden, was ihre Kampftaktiken für Möglichkeiten eröffnen, und wählen Sie dann Ihre Lieblingsarmee aus, um sie in die Schlacht zu führen. Wählen Sie die Fraktion, die Ihnen die Upgrades und Techniken bietet, die am besten zu Ihrem Spielstil passen. Für welche Fraktion Sie sich auch entscheiden mögen, Sie werden gut gerüstet sein und immer schwierige Gegner vorfinden.
Toy Soldiers: War Chest ist bereits erhältlich.
Haben Sie schon… Far Cry 2 gespielt?
Haben Sie schon... gespielt? ist ein endloser Strom von Spielempfehlungen. Mehrmals die Woche, das ganze Jahr lang, vielleicht bis in alle Ewigkeit.
Ich habe keinen absoluten Lieblings-FPS und finde Diskussionen über den „besten First-Person-Shooter“ langweilig, aber falls mich jemand fragt und ich wissen möchte, aus welchem Holz er geschnitzt ist, sage ich ihm, dass es Far Cry 2 ist. Falls der Betreffende dann meint, dass er Far Cry 3 bevorzugt, dann weiß ich, dass er keine Ahnung hat und wahrscheinlich nicht die richtige Gesellschaft für mich ist. Far Cry 2 ist ein Spiel über Pläne und Notfallpläne, dann, wenn beide schiefgehen, über improvisierte Pläne und schließlich, wenn ein entscheidende Granate den Hügel herunter zurück zu einem selbst rollt, die Hoffnung, dass man von seinem Kumpel aus der Gefahrenzone gezogen wird – und ihm Deckung geben kann. “Far Cry 3 ist für Babys“, würde ich vermutlich behaupten, weil ich nun einmal so bin.
Far Cry 2 ist ein in einem unbestimmten afrikanischen Land, in dem ein Bürgerkrieg tobt, angesiedelter Open-World-FPS. Ihre Aufgabe besteht darin, einen berüchtigten, schwer fassbaren Waffenhändler zu töten. Was auch immer. Es verläuft jedenfalls nicht nach Plan – und auch die meisten anderen Dinge, die Sie in Angriff nehmen, werden nicht so klappen, wie Sie sich das vorstellen.
Die Interaktionen einiger einfacher Elemente – entflammbare Flora, Stealth, ein Gesundheitssystem, das vom Spieler verlangt, sich am Schlachtfeld selbst zu versorgen (man muss auf grausame Weise gebrochene Finger richten, Wunden kauterisieren und unerklärlich lange Stahlstäbe aus Armen ziehen), Malariarückfälle, die einem die Orientierung rauben, AI-Patrouillen und unsere geschätzte Freund-Physik – führen zu allen möglichen größeren und kleineren Katastrophen.
Ein Plan, eine Zielperson mit Hilfe einer Mörsergranate aus dem Hinterhalt zu töten, kann dazu führen, dass Sie das Ziel knapp verfehlen und einen Waldbrand auslösen, der sich in Ihre Richtung ausbreitet, worauf Sie in einen Jeep springen, um den Feind zu verfolgen, einen Unfall bauen, Ihre brandneuen Waffen mit großer Reichweite gegen irgendwelchen Mist mit kurzer Reichweite tauschen, sich hinter einer Hütte verstecken, um sich selbst zu heilen. Dann hat natürlich Ihre gerade beschaffte Schrotflinte Ladehemmung (die Animationen sind exzellent) und explodiert schließlich in Ihren Händen. Letztlich gelingt es Ihnen, die Zielperson zu erledigen, indem Sie einen improvisierten Sprengsatz auf ihrem Fluchtweg zur Explosion bringen. Es ist ziemlich toll.
Wenn alles nach Plan verläuft, fühlt man sich wie ein Gott.
Ich wähle für gewöhnlich das Repetiergewehr (ich gebe den Chaosmöglichkeiten, die seine Geräusche verursachen, den Vorzug vor der lautlosen Betäubungspistole/Betäubungsgewehr), die Leuchtpistole und den Mörser, da Sie fragten. Backup Loadout? Silence MP5, Granatwerfer und Betäubungspistole (tranq gun) – aber der ist ein wenig zu gut ausbalanciert für meinen Geschmack.
Es sind gerade die Probleme, über die sich manche beklagen – Malaria, Waffen mit Ladehemmung, NPC-Außenposten, die mit fast schon alberner Frequenz „respawnen“, und so weiter -, die Far Cry 2 so unterhaltsam machen, da sie weitere Momente schaffen, in denen etwas schiefgeht und die Sie auf triumphale Weise meistern können. Darin brilliert Far Cry 2.
Haben Sie schon… Prince Of Persia: The Sands of Time gespielt?
Haben Sie schon... gespielt? ist ein endloser Strom von Spielempfehlungen. Mehrmals die Woche, das ganze Jahr lang, vielleicht bis in alle Ewigkeit.
Wenn man von ein paar bemerkenswerten Ausnahmen absieht, wurden die Platformers während der des Übergangs zu 3D ziemlich schlecht, vor allem auf dem PC. Prince of Persia: The Sands of Time war eines der ersten Spiele, das in 3D überzeugen konnte. Es ist eine clevere, schön gestaltete Version der klassischen 2D-Spiele von Jordan Mechner – und an den Wänden laufen kann man darin auch noch. Geboten wird ein großes Abenteuer in einem farbenfrohen arabischen Palast. Es ist ein rasantes Märchen mit Schwertern, Zauberei, coolen Sprüngen und Salti und natürlich Monstern.
The Sands of Time war der erste 3D-Platformer, den ich spielte, der die Levels wirklich lebendig machte. Man klettert an Säulen hoch, schwingt sich von Fahnenstangen und läuft auf Wänden, wobei jeder riesige Raum ein großes Rätsel ist, das sich nur mit gekonnten Sprüngen bewältigen lässt. Interessante architektonische Details entpuppen sich als Pfade. Und wenn man einen Fehler macht, kann man die Zeit zurückdrehen.
Aufgrund von Magie verfügt der Prinz über einen Dolch, mit dem er die Zeit ein wenig zurückdrehen kann, wodurch es möglich wird Fehler auszumerzen. Die Geschichte wird in der Form präsentiert, dass er jemand anderem vergangene Ereignisse erzählt, was bedeutet, dass, wenn man stirbt, die Zeit zurückgedreht wird, was so dargestellt wird, als habe er einen Fehler in seiner Erzählung gemacht, so dass Versagen Teil des Spiels und der Handlung wird. Ich schätze allerdings die Glaubwürdigkeit eines Erzählers, der sieben Mal “And then I fell and the spikes speared me from groin to throat… wait, that’s not what happened” sagt, nicht allzu hoch ein.
Ohne Sands of Time gäbe es Assassin’s Creed nicht, stimmt's?
For Honor ist Ubisofts interessantestes Spiel seit Jahren (Preview)
Ich stürze mich mit dem Schwert in der Hand ins Kampfgetümmel. Inmitten des Chaos entdecke ich eine ernsthafte Bedrohung. Ich wate durch das Gemetzel zu ihm und der Zweikampf beginnt. Wenige Augenblicke später ist er tot. Zwei seiner Kameraden stürzen sich auf mich, um ihn zu rächen. Ich bin nervös. Ich weiß, dass ich nicht gewinnen werde. In dem Moment erkannte ich - For Honor hat mich in seinen Bann gezogen.
Vor ein paar Wochen kündigte kündigte Ubisoft auf der E3 For Honor an, ein Spiel, das wie eine Mischung aus Chivalry und Dynasty Warriors wirkt. Es überraschte, dass das Spiel nicht nur angekündigt wurde, sondern auch bereits spielbar war. Noch überraschender war, dass For Honor bereits in seiner frühen Form gut spielbar und einer der Titel ist, die man unbedingt im Auge behalten sollte.
An Ubisofts Stand wurden YouTubers, Journalisten und andere Interessierte in kleinen Gruppen in einen abgedunkelten Raum geführt, in dem TV-Monitore in Vierergruppen an der Wand hingen. Gleich zu Beginn wurde mitgeteilt, dass Film- und andere bildliche Aufnahmen der dessen, was man spielen durfte, untersagt sind, weshalb hier meine Eindrücke und einige von Ubisoft zur Verfügung gestellte Screenshots folgen.
In der E3 Demoversion konnte man nur als Knight (Ritter) spielen. Die anderen beiden Fraktionen, Samurai und Wikinger, waren nicht verfügbar. Gleich nach dem Start der Demoversion konnte ich meinen Ritter persönlich gestalten (customize), wobei mehrere Rüstungsoptionen zur Verfügung standen. Die Zeit war allerdings zu kurz, um festzustellen, ob diese sich nur rein optisch voneinander unterscheiden oder auch verschiedene Vorteile/Boni bieten. Interessant ist, dass man auch als weiblicher Ritter (Ritterin?) spielen kann, was sicher so manchen Rollenspielfan freuen wird. Die Vorstellung, eine tolle Kämpferin wie Brienne of Tarth zu sein, ist verlockend. Jeder Krieger ist mit einer einzigartigen Waffe ausgestattet, doch ich konnte nur eine ausprobieren.
Nach einem kurzen Turorial, in dem die Steuerung erklärt wurde, stieg ich in Dominion ein, einen Vier-gegen-vier-Multiplayermodus, in dem zwei Team um die Herrschaft über drei Zonen auf dem Schlachtfeld kämpfen. Wenn ein Match beginnt, werden Sie ein Schlachtfeld sehen, auf dem es von Soldaten nur so wimmelt. Dutzende weniger starker Ritter kämpfen auf der Karte, stets bemüht, die drei Zonen unter ihre Kontrolle zu bringen. Diese Feinde sind nur Futter für die Schwerter der Spieler und haben kaum Bedeutung: sie werden nie eine Zone für Sie erobern (oder Ihren Feind) und Sie können sie mit einem einzigen Schlag erledigen, was pro Ritter einen Punkt bringt. Als ich loslief, um zu versuchen, die Zonen vor meinen Rivalen zu erobern, drückte ich wie wild den R1 Button des PS4 Controller, um einige dieser Feinde niederzumähen, um beim Punktesammeln und Säubern einer Zone zu helfen.
Als der Kampf anfing, gingen dutzende Soldaten, verbündete wie Feinde, aufeinander los. Ich begann, mein Schwert zu schwingen, und erledigte mühelos mehrere anonyme Gegner. Meine Armee und ich eroberten rasch die erste Zone. Wir rückten auf die zweite vor und wandten erneut dieselbe Taktik an (also wildes Schwertschwingen). Als alle Feinde besiegt waren, die wir sehen konnten, gehörte die Zone noch nicht uns. Irgendjemand von der gegnerischen Armee musste noch in der Gegend sein. Ich blickte mich um – da war er auch schon. Ein Soldat, der größer war als der Rest, ein anderer menschlicher Spieler. Dies würde kein leichter Zweikampf werden.
Ich konnte mit Müh' und Not gewinnen. Beim nächsten Mal und dem Mal danach hatte ich nicht so viel Glück, aber mein Puls beschleunigte sich, wann immer ich einen neuen von einem Spieler kontrollierten Feind erspähte. Ich versuchte, mich mit meinen Teamkameraden zu koordinieren, um mit ihnen zusammen das gesamte Schlachtfeld zu erobern, aber leider ohne Erfolg. Ich ließ mich stattdessen von dem Chaos rund um mich mehr oder weniger verschlucken, was zur Folge hatte, dass ich fast nur noch reagieren konnte. Ich bin mir sicher, dass dieses Verlangen, mich blind ins Getümmel zu stürzen, nachlassen wird, wenn ich For Honor erst einmal länger als 15 Minuten gespielt haben werde, aber es war berauschend. Ich werde nie wissen, wie ist ist, in einem richtigen mittelalterlichen Kampf auf Leben und Tod bestehen zu müssen, (zum Glück), aber was ich hier spielte kam in Verbindung mit meinen hektischen versuchen, inmitten des Chaos eine Kampfstrategie zu entwickeln, nah an meine Vorstellung von mittelalterlichen Schlachten heran.
Zonen zu erobern, macht Spaß, doch das richtige Vergnügen begann erst, als ich meinen ersten gegnerischen Spieler erblickte. Wenn Sie auf einen richtigen Spieler treffen, können Sie nicht einfach wild um sich schlagen, um ihn zu besiegen, wie es bei den von der AI gesteuerten minderen Kämpfern möglich ist. Sie begeben sich stattdessen in eine Duellstellung, die aktiviert wird, indem man den L2 Button auf dem PS4 Controller gedrückt hält. Sobald Sie sich in dieser Duellstellung befinden, rückt die Kamera näher an Ihren Charakter heran und blendet so das Chaos rund um Sie weitgehend aus. Nun wird der Kampf zu einer wohlüberlegten Serie von Angriffen. Jeder Spieler nützt dabei ein Steuerungssystem, das Ubisoft ‘The Art of Battle’ (Die Kunst des Kampfes) nennt. Jeder Spieler kontrolliert die Richtung/Position seines Schwerts mit dem rechten Analogstick. Das gilt für Angriff wie Verteidigung. Wenn Sie zum Beispiel über Kopf ausholen möchten, müssen Sie den rechten Analogstick hinauf drücken und entweder R1 für einen leichten oder R2 für einen starken Schlag drücken. Um als Gegner diesen Schlag abzublocken, müssten Sie den rechten Analogstick hinauf drücken und warten , bis das Schwert des Gegners auf Ihres prallt.
Die Steuerung in den Duellen wirkt so, wie ich mir vorstelle, dass man Zelda: Skyward Sword steuern würde, gäbe es die Bewegungssteuerung (motion-tracking technology) der Wii nicht. Die Duelle sind so hektisch, wie man es erwarten würde, und geradezu beängstigend, wenn man es mit zwei oder mehr Gegnern zu tun bekommt. Doch das Ziel von Dominion war der interessanteste Aspekt der Demoversion. Es besteht nämlich nicht darin, Punkte zu sammeln oder Zonen zu beherrschen, sondern darin, das feindliche Team vollständig auszulöschen. Und die Regeln dafür sind es vermutlich, die For Honor so interessant machen.
Um den Feind endgültig eliminieren zu können, müssen Sie nämlich verhindern, dass er wieder ins Spiel einsteigen (respawn) kann. Um zu verhindern, dass er „respawnt“ müssen Sie über genügend Punkte verfügen und noch dazu die Zonen beherrschen. Es gibt in For Honor keine Abkürzung zum Sieg. Sobald Sie 1000 Punkte gesammelt haben, bricht das gegnerische Team auseinander und seine Mitglieder können nach dem Tod nicht mehr ins Spiel zurückkehren (respawn). Mein Team erreichte diese Marke zuerst. Ich dachte, dass es einfach wäre, die Versprengten zu jagen, sie zu töten und das Spiel zu gewinnen. Warum auch nicht?
Falsch gedacht.
Wir verloren das Match. Dieser Vorgeschmack des Sieges verflog rasch. Die verbliebenen Mitglieder des feindlichen Teams eroberten die von uns gehaltenen Zonen, stahlen die Punkte, die wir verdient hatten und zerstörten unser Team. Einige Male war ich der einzige Überlebende meines Teams, schlich auf dem Schlachtfeld herum, um Zonen zurückzuerobern und gefallene Kameraden wiederzubeleben, aber letztlich wurden wir überrannt. Die Strategie des Gegners war einfach besser.
Ich bin entschlossen, es beim nächsten Mal besser zu machen. Ich wollte es gleich auf der E3 noch einmal probieren, aber dort vergeht die Zeit so schnell, dass man nur wenig von dem erledigen kann, was man tun möchte. Ich kann es nicht erwarten, For Honor wieder irgendwo ausprobieren zu können. Das Spiel ist interessant und fesselnd, auch wenn noch nicht klar ist, wie es sich halten wird, wenn man es länger gespielt hat. Meine ersten 15 Minuten mit For Honor waren ziemlich gut. Wenn die Entwickler so engagiert weiterarbeiten, könnten die nächsten 15 großartig werden.
Nun sehen Sie sie... Assassin's Creed Syndicate Evie Gameplay
Ubisoft zeigt uns ein bisschen mehr von Assassin’s Creed Syndicate [offizielle Site], und zwar in Form eines netten 10-minütigen „playthrough“ Videos, das einen genaueren Blick auf Evie, den zweiten spielbaren Charakter neben ihrem Zwillingsbruder Jacob Frye, wirft. Die junge Dame ist ebenfalls eine Meisterin im Tarnen, Schleichen und Töten, was sie eindrücklich beweist, indem sie in den Tower of London eindringt. Sie können sich das Ganze unten ansehen.
Evie kann nur in einige wenigen Missionen gespielt werden, aber im „free-roaming“ (freies Herumstreifen) des Spiels können Sie zwischen ihr und Jacob wechseln.Dies ist eine Black Box Mission im Stil des im vergangenen Jahr erschienenen Assassin’s Creed Unity – im Grunde ist es dasselbe wie nicht-lineares Gameplay in der Art von Deus Ex –, bei der die Spieler in ein bestimmtes Gebäude eindringen müssen, dies aber auf verschiedene Weisen tun können. In dem Video werden Sie sehen, wie Evie in den Tower of London eindringt und versucht, ein Artefakt der First Civilisation zu finden. Sie können einige Schlüssel stehlen, sich Verbündete besorgen oder einfach Ihren „invisbility stealth skill“ (Unsichtbarkeit) nützen, um ans Ziel zu gelangen.
Assassin’s Creed Syndicate soll noch heuer für den PC erscheinen – ein genauer Veröffentlichungstermin steht noch nicht fest, auch wenn schon länger bekannt ist, dass es a dem 23. Oktober für die Konsolen erhältlich sein wird.